AraratDer Ararat ist ein Vulkanmassiv in Ostanatolien im Länderdreieck Türkei - Persien - Armenien und der höchste Berg der Türkei. Er hat eine Höhe von 5165 Metern und gilt als erloschener Vulkan, dessen letzter Ausbruch 1840 stattgefunden hat. Er ragt aus der einer Hochebene um mehr als 4000 Meter auf, ist deshalb so eindrucksvoll und von weitem zu sehen. Der Ararat besitzt auch im Sommer über dem Gipfel eine Eisdecke, sa dass eine Besteigung nur mit Steigeisen möglich ist. Von Juni bis September herrschen die besten Wetterbedingungen für einen Aufstieg, obwohl auch in dieser Zeit Schneestürme und frostige Temperaturen möglich sind.
Für die Besteigung des Berges benötigt man ein Ausnahmevisum. Die Genehmigung erteilen das Tourismus- und das Verteidigungsministerium. Es ist nicht erlaubt, den Ararat ohne Führer zu besteigen.

Der Ararat ist ein leicht zu besteigender Berg. Lediglich die Höhe erfordert ein vorausgegangenes Konditionstraining. Auch sollte jeder Bergwanderer zur eigenen Sicherheit bergsteigerische Grundkenntnisse besitzen.

Der Ararat ist nicht nur ein schöner, sondern auch ein beliebter Berg, vielleicht auch wegen seiner Berühmtheit aus dem Alten Testament: „Am siebzehnten Tag des siebten Monats setzte die Arche im Gebirge Ararat auf.“ Gen 8,4. Natürlich gibt es dafür keinerlei Belege. Die Erstbesteigung erfolgte bereits 1829 durch J.J. Friedrich Parrot jun.

 

Der Vansee im Osten der Türkei ist mit einer Fläche, die siebenmal so groß ist wie der Bodensee, der größte See der Türkei. Der einstige Abfluss des Sees wurde durch den Vulkan Nemrut versperrt. Deshalb ist das Wasser stark alkalisch, d.h. reich an Soda und anderen Salzen. Frauen aus den umliegenden Dörfern waschen daher ihre Wäsche am Ufer des Sees. Der pH-Wert liegt bei etwa 9,8. Obwohl viele Abwässer ungeklärt in den See  fließen, konnte im Nord-Osten des Sees kein Ammoniak und kein Nitrit festgestellt werden.

Der See liegt auf einer Höhe von 1720 Metern und hat eine maximale Tiefe von 457 Metern. In den Brackwässern des Sees lebt angeblich die einzige Fischart im See, eine Karpfenart, die als bedroht gilt. Am Ostufer liegt die Großstadt Van mit rund 400 000 Einwohnern. Das Siedlungsgebiet um den Vansee war über alle Jahrhunderte umkämpft. Von den Urartäern im 9. Jahrhundert zur Hauptstadt ihres Reiches erhoben, gaben sich in der Folge unfreiwillig die umliegenden Reiche die Stadtschlüssel von Van in die Hand. Zuletzt kam es 1920 zur Ermordung und Vertreibung der armenischen Bevölkerung. Dass am 19. September 2010 die armenische Kirche zum Heiligen Kreuz aus dem 10. Jahrhundert auf der Insel Akdamar, nahe Gevaş, wieder von der armenisch apostolischen Kirche geweiht und seit 95 Jahren dort ein Gottesdienst gefeiert wird, darf als ein gutes Zeichen für den Umgang mit religiösen Minderheiten in der Türkei gewertet werden.

Um den Vansee erheben sich hohe Berge vulkanischen Ursprungs: Nemrut (über 3000 m hohe Kraterwände), Süphan (4058 m), Akςa Daǧı (2900 m), Artos (3537 m).

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