mustaghataDer Mustagh Ata liegt im Ostteil des Pamirgebirges in der autonomen Provinz Sinkiang in China, im Grenzgebiet zu Tadschikistan. Diese Region wird von Tadschiken und Kirgisen bewohnt, die dem Berg auch den Namen gaben: „Mustagh Ata - Vater der Schneeberge".

Von Oktober bis März ist Winterzeit mit einem trockenen, kontinentalen Klima, das von einem mongolisch-sibirischen Hochdruck geprägt wird. Der Sommer, von April bis September, steht unter einem subtropischen Hochdruckeinfluss, mit einem warmen und trockenen Klima, das immer wieder von atlantischen und arktischen Ozeanwinden begleitet wird. Im Juli und August fallen daher in den Bergen - auch am Mustagh Ata - zehnmal so viel Niederschläge wie z.B. in der Oasenstadt Kashgar am Rande des Tarimbeckens. In dieser Zeit herrschen im Durchschnitt milde Temperaturen:
  • auf 3100 m Höhe: 3°C,
  • auf 5500 m Höhe: -7°C,
  • auf 7400 m Höhe: -14°C.

Das heißt aber nicht, dass nicht auch kältere oder wärmere Temperaturen auftreten können: Unser Gipfeltag begann im Lager 3 (6830 m) mit einer Temperatur von minus 24°C. Dagegen hatten wir bei Wind und Wolken plus 18°C in 5700 m Höhe!


Die Gletscher in dieser Region (Mustagh Ata, Kongur) gehören zu den mächtigsten Gletschern in Zentralasien. Als Faustregel gilt: Die Gletscherhöhen sind in etwa proportional zu den Berghöhen. Auf dem Mustagh Ata erreichen sie die Höhe von Hochhäusern und fließen bis zum Bergfuß, weit in die Ebene hinein.



Der Mustagh Ata ist technisch kein schwieriger Berg. Die Schwierigkeiten liegen in seiner Höhe, den langen Wegen und den Gletscherspalten. Er ist auch bekannt für schwere Lawinenabgänge. Es empfiehlt sich daher unbedingt, auf der empfohlenen Route zu laufen und nie allein!
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